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Über Rassismus und Widerstand

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Eine US-amerikanisch-deutsch-äthiopische Lebensgeschichte
von Andreas Nakic, Marianne Bechhaus-Gerst mit Diane Truly
Metropol-Verlag, Berlin 2019

Lesung und Gespräch mit den Autor*innen Andreas Nakic, Gewaltpräventionstrainer, und Marianne Bechhaus-Gerst, Afrikanistin und Kulturwissenschaftlerin.

 

 


1. Oktober 2019 um 19.30 Uhr im Allerweltshaus Köln

Eintritt: Zahl, was es Dir wert ist.

 

Andreas Nakic wird am 16.08.1962 in Denver/Colorado als uneheliches Kind der 19-jährigen weißen US-Amerikanerin Diane Elizabeth Robbie und des äthiopischen Austauschstudenten Bekele Walde Semayat geboren. Er wird zur Adoption freigegeben und nach drei Jahren im Heim von einer weißen deutsch-amerikanischen Familie adoptiert, die bereits vier leibliche Söhne hat.


Die Adoptiveltern lassen ihn spüren, dass er anders ist und eigentlich nicht dazu gehört. Psychische wie physische Gewalt prägen das Leben in der Familie. In der Schule, im gesellschaftlichen Umfeld und in der Adoptivfamilie gehören rassistische Übergriffe für ihn zur alltäglichen Erfahrung.


Doch Andreas setzt sich zur Wehr, erkämpft mit 17 seine Unabhängigkeit von den ungeliebten Adoptiveltern und beginnt, seinen eigenen Weg zu gehen.
Mit 51 beschließt er, seine leibliche Mutter zu suchen. Die Wiedervereinigung von Mutter und Sohn findet im Herbst 2013 in Köln statt. Schnell stellt sich heraus, dass beider Leben von Lug und Betrug durch ein jeweils vermeintlich wohlmeinendes Umfelds geprägt wurden.

Das Buch entstand auf der Grundlage von Interviews, in denen Andreas seine Lebensgeschichte in seinen eigenen Worten, unzensiert und roh, erzählen konnte. Auch Andreas Mutter kommt zu Wort und beschreibt ihre Erfahrungen mit Verlust und Wiedervereinigung. Ergänzt werden die Interviews und Erfahrungsberichte durch Sachtexte, die helfen sollen, die individuellen Lebensgeschichten in einen größeren historischen und gesellschaftlichen Kontext einzuordnen.

 

Marianne Bechhaus-Gerst und Sunga Weineck werden Auszüge vorlesen.

andreas nakic mit seiner mutter

marianne bechhaus-gerst