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Jubiläumskalender 2020

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Charhadi, Driss ben Hamed (Marokko)

charhadi. ein leben voller fallgrubenEin Leben voller Fallgruben

Übersetzung aus dem Englischen von Anne Ruth Strauss

Unionsverlag: Zürich 1992

Signatur: Lit Afr 25

 

 

 

 

 

Über das Buch:

Als seine Familie nach Tanger umzieht, verliert er sich im Gewühl der neuen Stadt. Er sucht Arbeit und findet selten welche. Sein Stiefvater verachtet ihn, schimpft ihn einen arbeitsscheuen Taugenichts, scheut sich aber nicht, ihm selbst das wenige erarbeitete Geld abzunehmen. Er wird angepumpt, übers Ohr gehauen - und doch ist diese lakonisch erzählte Geschichte keine Leidensgeschichte. Die Schicksalsergebenheit, mit der der Erzähler die Kalamitäten seiner Existenz auf sich nimmt, zeugt, wenn nicht von Empörung gegen den Lauf der Welt, so doch von einem durch nichts zu brechenden Überlebenswillen. »Die Leute sagen, es sei besser, gar kein Leben zu haben, als ein Leben voller Fallgruben. Aber dann sagen sie: Besser ein leerer Sack als gar kein Sack.«

 

 

Über den Autor:

Am Strand von Merkala lernt Paul Bowles 1960 den damals 21- oder 22-jährigen Café-Wächter und "geborenen Erzähler" Larbi Layachi kennen. Dessen Erzählungen und Erinnerungen, die Bowles auf Tonband aufnimmt, erscheinen erstmals 1964 unter dem Pseudonym Driss ben Hamed Charhadi. Larbi wandert später in die Vereinigten Staaten aus. Ein Detroiter Literaturlexikon vermerkt 1975, daß er sich in Kalifornien aufhalte, um Lesen und Schreiben zu lernen. In den USA verlieren sich seine Lebensspuren.