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Jubiläumskalender 2020

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Chedid, Andrée (Ägypten)

Hinter den Gesichtern

Übersetzung aus dem Französischen von Günther Rudolf Sigl

Jugend und Volk: Wien 1986

Signatur: Lit Afr 78

 

 

 

Über das Buch:

Neun Erzählungen, die das Ägypten von heute und den Libanon als Schauplatz haben. In ihnen allen verspüren die Hauptpersonen das Bedürfnis, ihrem eingefahrenen Lebensrhythmus, ihrer "engen Haut" zu entkommen, und sie versuchen es auf die verschiedenartigsten Weisen. Oft ist dieser Versuch mehr als bescheiden und stößt doch auf eine unerbittliche Realität. Was dann bleibt - und deshalb verkünden diese Erzählungen bei allem Realismus nicht eine Botschaft der Verzweiflung - ist die Fähigkeit dieser Menschen, den Dingen ins Auge zu sehen und doch gleichzeitig über sich hinauszugehen.

 

 

Über sich selbst und über das Schreiben sagt Andrée Chedid:

"Ich bin in Kairo, der Hauptstadt Ägyptens, geboren. Paris ist später meine Wahlheimat geworden, denn ich liebe diese Stadt seit meiner Kindheit. Seit meinem achtzehnten Lebensjahr schreibe ich Gedichte, Romane und für das Theater. Schreiben ist ein hartes Handwerk, das manchmal große Freude mit sich bringt... Ich schreibe, um die Lebendigkeit auszudrücken, die im Inneren eines jeden Menschen brodelt. Und ich hoffe, auf diese Weise mit anderen nicht nur oberflächlich in Verbindung zu treten. Die Personen, mit denen ich mich schreibend auseinandersetze, sind meist von der Tragödie und von der Hoffnung zugleich gezeichnet. Ich will meine Augen offenhalten für die Leiden, das Unglück, die Grausamkeit der Welt, aber auch für das Lichte, für die Schönheit, für all das schließlich, was uns hilft, über uns hinauszuwachsen, besser zu leben und auf die Zukunft zu setzen".