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Jubiläumskalender 2020

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Charef, Mehdi (Algerien)

Harki

Übersetzung aus dem Französischen von Christel Kauder

Beck & Glückler: Freiburg 1991

Signatur: Lit Afr 268

 

 

 

Über das Buch:

In seinem Buch 'Harki' behandelt Mehdi Charef ein schwieriges und schmerzhaftes Thema, das bis heute von den meisten Schriftstellern vermieden wurde. Einerseits stellt er das Problem der Algerier, die sich in der französischen Armee verpflichtet hatten und dadurch zu Verrätern ihre eigenen Landes wurden, dar. Andererseits zeigt er uns, wie diese Menschen gerade von denen, auf deren Seite sie während des Unabhängigkeitskrieges gekämpft haben, später in ihrem Exilland Frankreich als Menschen zweiter Klasse behandelt werden.

Es liegt kaum eine Generation zurück; die Erinnerung, der Haß, die Rachegefühle, die Gewissensbisse sind noch sehr lebendig im Bewußtsein der Menschen, und es ist für viele noch unmöglich, darüber zu sprechen.

 

Über den Autor:

Mehdi Charef, in Frankreich lebender Algerien, ist bekannt geworden durch seinen ersten Roman 'Tee im Harem des Archimedes', den er selbst verfilmt hat. Nach weiteren Filmen ('Miss Mona', 'Camomille') liegt mit 'Harki' seine zweite Veröffentlichung vor.