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IN KOLI JEAN BOFANE (DR Kongo/ B) - Sinusbögen überm Kongo

In Koli Jean Bofane1n

So, 6. April 2014, 13 Uhr im Institut Francais 

Eintritt: 5,- €/ 3,- € (erm.)

Es moderiert Angela Spizig,

die deutschen Texte liest Robert Dölle.

 

 

 

 

 

 

 

 

Célio lebt in Kinshasa und arbeitet hart, um seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Freunde nennen ihn Célio Mathématik, denn seine ganze Liebe gilt dieser Disziplin. VBofaneklor dem schwierigen Alltag flüchtet er in die Welt der Theoreme und Axiome. Mit Hilfe eines alten Schulheftes hat er sich eine eigene Formelwelt ausgedacht, mit der er die komplexe Situation im Kongo zu erklären versucht. Da wird der Direktor eines Büros, das im Auftrag des Präsidenten mit diffizilen und geheimen Aufgaben befasst ist, auf ihn aufmerksam.
Célios Bemühungen, das gesellschaftliche Ungleichgewicht in eine Balance und die institutionalisierte Wirrnis in eine geregelte Bahn zu lenken, haftet natürlich etwas Komisches an, das sich auch im Stil Bofanes niederschlägt. Bildreich und voller Melodie schildert er den Rhythmus des Alltags auf den Straßen Kinshasas. Assoziationen deutschsprachiger Leser mit Grimmelshausens „Simplicius Simplizissimus" sind wahrscheinlich.

Aus dem Französischen von Katja Meintel übersetzt und gehört der Roman zur Afrika-Reihe im Horlemann Verlag, die von Manfred Loimeier herausgegeben wird.


In Koli Jean Bofane wurde 1954 in Mbandaka in der Demokratischen Republik Kongo (ehemals Zaïre) geboren. Mit sechs Jahren kam er nach Belgien und lebte bis 1983, dem Jahr seiner Rückkehr in die D. R. Kongo, sowohl in Belgien als auch in Afrika. Nach einem Studium der Kommunikationswissenschaften arbeitete Bofane in der Werbebranche und gründete 1991 einen Verlag (Publications de l'Exocet), der sich u.~a. satirischen Comics und Reportagen über soziale Themen sowie journalistischen Essays widmete. Wegen zunehmender Maßregelung im Verlagswesen und Unterdrückung der Pressefreiheit in seinem Land entschloss sich Bofane 1993, wie viele Schriftsteller des Landes, Zaïre zu verlassen und im belgischen Exil seinen Beruf auszuüben sowie sich der Literatur zuzuwenden. Er lebt in Brüssel.


In Kooperation mit dem Institut Francais Köln (Sachsenring 77)

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