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Heimspiel: Literaturinstitutionen in Köln stellen sich vor

 

Azize Flittner AyaSonntag, 17. Januar 2016
11 bis 17 Uhr
stimmen afrikas um 12.20 Uhr
im Forum VHS, Rautenstrauch-Joest-Museum

Lesung mit Azizè Flittner und Anas Ouriaghli

Eintritt frei

 

Die Literaturreihe stimmen afrikas ist schon in Köln „heimisch" geworden. Unsere Gäste allerdings geben hier alles andere als ein „Heimspiel". Wir pflegen also einen eher dialektischen Ansatz und machen uns mit den Literaten aus Afrika und der Diaspora auf die Suche nach den Heimaten in der Ferne, nach dem Vertrauten in fremden Zusammenhängen, nach den Geschichten, die uns die anderen Welten nahe bringen. Mit zwei literarischen Streiflichtern von Marguerite Abouet und Chinua Achebe beleuchten wir das diesjährige Motto und stellen unsere Pläne für 2016 vor.

Marguerite Abouet - Ayaaya cover 300dpi cmyk

Im Jahr 2006 erschien der erste Band der hochgelobten Graphic Novel AYA. Die Autorin erzählt darin die Geschichte von Aya, einer jungen selbstbewussten Frau, die an der Elfenbeinküste der 70er Jahre kleine und große Alltagsdramen meistert. Es folgten weitere 5 Bände. In der letzten Fortsetzung 2014 Aya: Leben in Yop City freut sich die Protagonistin über den Beginn ihres Medizin-Studiums, kämpft gegen Macho-Professoren und managt das Chaos um Freunde und Familie.

Marguerite Abouet, geboren 1971 in Abidjan, verbrachte ihre ersten zwölf Lebensjahre in der Elfenbeinküste, bevor sie nach Frankreich zog. Für Aya erhielt sie 2006 den Preis für das beste Debüt beim Comicfestival im französischen Angoulême.

 

Chinua Achebe - Wie man unsere Namen schreibt

Acebe Cover2015 ist der Essayband Wie man unsere Namen schreibt (Fischer Klassik) von Chinua Achebe erschienen. In 17 persönlichen, polemischen und politischen Essays betrachtet Chinua Achebe den Bogen seines Lebens. Kein Autor hat die Signatur, mit der ihn Afrika prägte, so deutlich beschrieben, analysiert und um seine Anerkennung gekämpft wie Achebe. In dem zum ersten Mal auf Deutsch vorliegenden Band erzählt er von seiner Kindheit, seiner Herkunft und seinem Erbe: von dem Kind in Nigeria bis zu dem Verkehrsunfall, der ihn über zwanzig Jahre an den Rollstuhl fesselte.

 Chinua Achebe wurde 1930 in Ogidi im Osten Nigerias geboren. Er studierte am University College von Ibadan und lehrte seitdem als Professor an nigerianischen, englischen und amerikanischen Universitäten. 1958 erschien sein erster Roman ›Alles zerfällt‹, eines der wichtigsten Bücher des zwanzigsten Jahrhunderts. Für sein literarisches Werk würde der Schriftsteller mit zahlreichen wichtigen Preisen ausgezeichnt, darunter dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Chinua Achebe starb 2013 in Boston.