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Jubiläumskalender 2020

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Nomade - Eine Novelle in der Stadt

Literarische Installation von Youssouf Amine Elalamy (Marokko)

 

06. nomad

Freitag, 5. Oktober bis Sonntag, 21.Oktober 2012
Rautenstrauch-Joest-Museum, Kunst-Station Sankt Peter, Stadtbibliothek, DEG – Deutsche Entwicklungs- und Investitionsgesellschaft mbH, Käthe Kollwitz Museum Köln

Eintritt frei

Für weitere Informationen und das vollständige Programm siehe www.nomade-stimmenafrikas.de.

 

 

Rahmenprogramm:

Künstlergespräch:
Freitag, 05.10.2012 um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Köln (Eintritt frei)

Storytelling:
Sonntag, 07.10.2012 um 15.30 Uhr
Donnerstag, 18.10.2012 um 18.15 Uhr im RJM (Eintritt frei)

Kinderworkshop „Reise durch den Orient"
(Alter 6 bis 12 Jahre):
Sonntag, 07.10.2012 von 11 bis 13 Uhr
Sonntag, 14.10.2012 von 15 bis 17 Uhr im RJM (Materialkosten: 4 Euro)
Anmeldung unter:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ; Tel: 0221 221 24077

Live-Lesung
Kunst-Station Sankt Peter Köln, Eintritt frei
i.d.R. Dienstag - Sonntag 15 Uhr, Donnerstag zusätzlich 19

Käthe Kollwitz Museum Köln, Eintritt frei
Dienstag, 09.10.2012, Freitag, 12.10.2012,
Dienstag, 16.10.2012, Freitag, 19.10.2012 jeweils 16.30 Uhr

 

Die literarische Installation des marokkanischen Künstlers und Autors Youssouf Amine Elalamy ist ein außergewöhnliches Cross-over-Projekt. Ein bisher nicht in Buchform publiziertes, hochrangiges literarisches Werk erobert durch seine Auffälligkeit den öffentlichen Raum.

Auf großformatigen Papierrollen wird in arabischer Handschrift die faszinierende Geschichte des jungen Nomaden Tachfine präsentiert, der sich auf geheimnisvollen Wegen dem Schreiben zuwendet. Die Installation der in kurzen Kapiteln abgefassten Geschichte lädt flanierende Besucher zum Staunen, Verweilen und Lesen (des in variablen Formaten ins Deutsche übersetzten Textes) ein. Die sich fortbewegenden Besucher werden selbst zu Nomaden, die der fortlaufenden Tinte folgend die Entwicklung des Protagonisten begleiten. Dabei können die an den verschiedenen Stationen installierten Schrifttafeln auch als autonome Bilder oder Mikro-Romane rezipiert werden.

Der sich gerade im Umbruch befindliche, kulturell und geopolitisch für Europa bedeutende Norden Afrikas rückt mit Nomade auf höchst sinnliche Weise ins Bewusstsein unserer Stadtgesellschaft. „Nomadentum" als Thema und Metapher der Installation an verschiedenen urbanen Kulturstätten Kölns offeriert unterschiedlichste Deutungsmöglichkeiten eines westlichen Orientbildes, das arabische Kultur gemeinhin als homogene Welt versteht.

Entsprechend des genreübergreifenden Charakters des Kunstwerks präsentieren das Rautenstrauch-Joest-Museum, Kunststation Sankt-Peter, Stadtbibliothek, Deutsche Entwicklungsgesellschaft (DEG), KSK/ Käthe Kollwitz Museum Köln und Stimmen Afrikas/Allerweltshaus das Projekt im Herzen der Stadt Köln.

Youssouf Amine Elalamy, geb. 1961 in Larache/ Marokko, lebt in Rabbat. Autor, Konzeptkünstler, Professor für Stilistik, Kommunikation und Medien (Ibn-Tofaï-Universität in Kenitra), Gründungsmitglied und Generalsekretär des marokkanischen PEN-Clubs.
Elalamy nahm als bildender Künstler und Kurator u. a. an »Soundcape« im Berliner Haus der Kulturen der Welt und am Festival von Avignon teil. Zu seinen Auszeichnungen gehören der Kurzgeschichtenpreis des British Council und der Prix Grand Atlas. Sein Roman Nomade (2009) wurde als urbane Installation bereits in Marrakesch, Rabbat, Rotterdam und Kopenhagen präsentiert.